Grussworte

Grusswort Dr. Ludwig Lampl FETCS

LamplLiebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

es ist mir eine ehrenvolle Verpflichtung, die 18. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie auszurichten, der ich gerne nachgekommen bin. Die Gesellschaft hat sich in den 17 Jahren ihres Bestehens mit bewundernswerter Zielstrebigkeit entwickelt und gefestigt, die viele Kritiker zum Schweigen verurteilt. Es ist gut, auch einen Beitrag dazu leisten zu können.

Im „Teenageralter“ lehnt man sich nicht erschöpft zurück, sondern drängt nach vorne. Das demonstrieren eindrucksvoll die Kongresse der beiden vergangenen Jahre, die eine Reihe von Neuerungen in verschiedenen Bereichen gebracht haben, vor allem die Orientierung auf unsere Partner in verschiedenen Bereichen, sei es mit den Anästhesisten, sei es mit den Pflegenden.

Es ist mir eine große Freude, dieses neue Verständnis des Interesses und der Wertschätzung für die Aspekte und Leistungen der Anderen vertiefen zu können. Das schlägt sich auch im Motto des Kongresses

Über Grenzen

nieder und betrifft sowohl die interdisziplinären wie auch die geografischen Grenzen. Dass diese Idee eine hohe Akzeptanz unter den Teilnehmern hat, erfüllt mich mit großer Freude.

Nachdem die beiden letzten Jahrestagungen die Themen Kooperation und Nachwuchs-
Problematik – das wollen wir fortsetzen – sowie Benchmarketing und Ökonomie – das wollen und müssen wir immer im Auge behalten – aufgegriffen haben, soll der Schwerpunkt diesmal auf die Synthese und Synopsis unseres therapeutischen Armamentariums gelegt werden. Das exakte Wissen um die jeweils bestmögliche therapeutische Option macht den wirklich guten Arzt aus.

Ich freue mich, dass es gelungen ist dafür so viele hervorragende Referenten zu gewinnen, die mithelfen, diese Idee in die Tat umzusetzen. Herzlichen Dank an Sie alle!

Auch dieses Jahr duldet keinen Stillstand. So sind auch heuer wieder ein paar kleine Neuerungen zu notieren. Neben der Aufwertung des Forums in einer zweistündigen Sitzung, soll das Präsentationsmedium Poster endlich einmal den Platz eingeräumt bekommen, das es wirklich verdient. Es sollte nicht sein, dass all die Mühe, die in eine solche Präsentation gesteckt wird, immer nur im Nebenschluss beachtet wird.

Um gerade unseren jungen Kollegen eine wirksame Hilfestellung für die Darstellung ihrer Arbeiten zu geben wird ein eigener Workshop abgehalten, in dem erfahrene, erfolgreiche Ärzte demonstrieren, wie gut Ergebnisse erreicht werden können.

Das Rahmenprogramm ist vielfältig und soll eine Ausgewogenheit mit den sozialen Belangen ermöglichen.

In diesem Sinne freue ich mich auf Sie, als meine Gäste und Mitgestalter des Kongresses, die einen Erfolg der Veranstaltung im Wesentlichen mittragen.

Bis zum Oktober in Augsburg u. a. der ältesten und immer noch vitalen Stadt Deutschlands

Ihr

Dr. Ludwig Lampl FETCS
Tagungsleitung

 


 

Grusswort Dr. Albert Linder

Linder Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

ein herzliches „Grüß Gott“ in Augsburg,

unser diesjähriger Tagungspräsident, Herr Dr. Ludwig Lampl, hat die 18. Jahrestagung unter dem Motto gestaltet „Über Grenzen“.

Nicht die Bayrische Landesgrenze, sondern die Grenzen unseres Fachgebietes sind gemeint. Diese Grenzen setzt uns in erster Linie die Anatomie. Andere Grenzen haben wir uns teilweise selbst gesetzt und wir sollten die Tage in Augsburg nutzen, um über diese lernend hinwegzusehen. Das tun wir mit der Einladung von Kollegen aus benachbarten Gebieten, die sich von ihrer Seite den Grenzen nähern. Augsburg kann Anlass sein zu überlegen, welche selbst gesetzten methodischen Grenzen wir in Zukunft überwinden können. Über die Grenzen zu denken bedeutet, nach vorne zu denken, zu gestalten. Ich bin sicher, dass an unserer Jahrestagung in Augsburg so mancher Kristallisationspunkt für neue Wege entstehen wird.

Wir in der DGT haben versucht, den einen oder anderen neuen Weg zu gehen und – auch wenn er mitunter mühsamer war, als ursprünglich gedacht – wir haben ein paar Neuerungen sowohl im klinischen, als auch im organisatorischen Sektor erreicht. Genannt seien beispielhaft die ersten Zertifizierungen von Thorax- und Lungenkrebszentren einerseits und eine Geschäftsordnung für den Vorstand andererseits.

Erste Schritte über die Grenzen zu den Unfallchirurgen und Orthopäden haben wir mit gemeinsamen Aktivitäten in den Weiterbildungskursen getan. Der erste eigene thoraxchirurgische Kurs für Assistenten in der Weiterbildung mit einem neuen Konzept hat in Norderstedt erfolgreich stattgefunden. Ein herzliches Dankeschön an alle, die an diesem und anderen Projekten konstruktiv mitgewirkt haben.

Uns Teilnehmern an der Jahrestagung in Augsburg wünsche ich 3 Tage voller neuer Eindrücke und neuer Anknüpfungspunkte für eine ideenreiche Zukunft. Und vergessen Sie neben aller Wissenschaft nicht den kollegialen und sozialen Aspekt unserer Jahrestagung.

Ihr

Dr. Albert Linder
Präsident der Gesellschaft für Thoraxchirurgie

 


 

Grusswort Prof. Dr. Michael-J. Polonius

Polonius Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

im Namen des Berufsverbandes der Deutschen Chirurgen möchte ich alle Thoraxchirurgen/innen, besonders aber die BDC-Mitglieder unter Ihnen, ganz herzlich zur Teilnahme an der 18. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie auffordern.

Dieses Jahr hat der Tagungsleiter Dr. L. Lampl als Thema

„Über Grenzen“

gewählt.

Auch wenn dies auf die internationale Ausrichtung, der Überschreitung von Sprach- und Landesgrenzen hinweist, so ist doch mehr gemeint. Fortschritt entsteht nicht durch Denkverbote. Bereits beim Denken – das heißt auch immer, sich selbst und sein Handeln in Frage stellen – beginnt die Grenzüberschreitung, Voraussetzung für die Weiterentwicklung des Faches. Wenn sich starr an den Leitlinien orientiert wird, ist ein Fortschritt nicht zu erwarten.

Moderne Behandlungsmethoden, besonders bei den bösartigen Erkrankungen, erfordern heute multidisziplinäre Konzepte, um die besten Erfolge für unsere Patienten zu erzielen. Wenn wir nicht bereit sind über unsere Fachgrenzen hinaus multidisziplinär – in erster Linie mit unseren Partnern aus den konservativen Fächern – zu kooperieren, werden sich diese Erfolge nicht einstellen. Zu dieser „grenzüberschreitenden“ Kooperation und Kommunikation sind wir aber zum Wohle unserer Patienten verpflichtet.

All diesen verschiedenen Herausforderungen folgen die Themen der einzelnen Sitzungen, auf denen spannende und interessante Diskussionen zu erwarten sind.

Bleibt nur Ihre eigene Grenzüberschreitung, d. h., überwinden Sie Ihr „Phlegma“ und nehmen Sie an der 18. Jahrestagung teil und genießen gleichzeitig noch das schöne Augsburg.

Der BDC wünscht der Tagung einen erfolgreichen Verlauf.

Mit den besten Grüßen

Prof. Dr. Michael-J. Polonius
Präsident
Berufsverband der Deutschen Chirurgen

 


 

Grusswort Prof. Dr. Reiner Gradinger

GradingerSehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie hat das Motto „Über Grenzen“ für ihre 18. Jahrestagung gewählt. Die Entwicklung der Medizin und hier insbesondere der Chirurgie in den letzten 150 Jahren spiegelt sich auch in der Entwicklung der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie selbst wider. Unter dem Dach der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie haben sich mittlerweile neun Fachgesellschaften als neun tragende Säulen zusammengefunden. Letztendlich spiegelt sich darin die Entwicklung vom Generalisten zum Spezialisten wider, wobei einerseits auf der Seite der Fachgruppen weitere Spezialisierungen entstehen und andererseits die gelebte Interdisziplinarität die Zukunft sein wird. Um dies erfolgreich umsetzen zu können, müssen Prozessabläufe definiert und abgestimmt werden. Regeln müssen befolgt werden und eine durchgängige Dokumentation ist unerlässlich. Dies alles bedeutet: Personeller und auch räumlicher Ressourcenbedarf und optimierte Kommunikationsstrukturen müssen entwickelt werden. All das setzen wir zum Wohle unserer Patienten ein. Nur so kommen wir unserer ethischen Verpflichtung nach.

Ihre diesjährige Tagung setzt sich mit dieser Thematik vorbildlich auseinander und trägt damit zur weiteren Leistungs- und Qualitätssteigerung sowie verbesserter Patientensicherheit wesentlich bei.

Im Namen des Präsidiums der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie beglückwünsche ich Sie zu Ihrem Kongress. Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine erfolgreiche Tagung mit Wissenszuwachs und interessanten Diskussionen. Lassen Sie sich darüber hinaus von der schwäbischen Metropole Augsburg faszinieren.

Prof. Dr. Reiner Gradinger
Präsident 2009/2010
Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

 


 

Grusswort Dr. Kurt Gribl

GriblSehr geehrte Kongressteilnehmer,

im Namen der Stadt Augsburg möchte ich Sie sehr herzlich zur Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie begrüßen. Ich freue mich, dies gleich in doppelter Funktion tun zu können – als Oberbürgermeister und zugleich als Vorsitzender des Verwaltungsrates des Klinikums. Augsburg ist seit Jahren beliebter Tagungsort für medizinische Fachkongresse. Dies spricht auch für den hohen Standard der hiesigen medizinischen Versorgung und Forschung.

Angesichts der rasanten Entwicklungen in allen Bereichen der Thoraxchirurgie ist es unerlässlich, fachlich stets am Ball zu bleiben und neue Entwicklungen einer kritischen Prüfung und Standortbestimmung zu unterziehen. Ihre Jahrestagung bietet Ihnen mit einem breiten Spektrum an Vorträgen und Seminaren ein exzellentes Forum, das die Vielseitigkeit der chirurgischen Praxis widerspiegelt.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Kongressverlauf, fachlich interessante und anregende Vorträge und Gespräche sowie einen angenehmen Aufenthalt in unserer über 2000-jährigen Stadt.

Dr. Kurt Gribl
Oberbürgermeister

 
MCN Medizinische Congressorganisation Nürnberg AG